Hospiz

Engagierte Menschen unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Berufsgruppen haben sich im Ruppiner Hospiz e.V. zusammengefunden, um Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige zu begleiten und zu betreuen.
Der ambulante, ehrenamtliche Hospizdienst ist eine Ergänzung zur häuslichen Krankenpflege.
Insbesondere unheilbar Kranke und Sterbende werden in ihrer letzten Lebenszeit entsprechend ihren Bedürfnissen betreut.
Ihre Wünsche und ihre Menschenwürde bis zuletzt bilden das Ziel des Handelns für den Hospizdienst. Darüber hinaus werden Angehörige dabei unterstützt, die Vorstellungen und Wünsche ihrer Schwerstkranken zu erfüllen, insbesondere deren Bitte nach einem Sterben in vertrauter Umgebung. Die Betroffenen sollen so lange wie möglich bei ambulanter Pflege und Betreuung zu Hause leben können.
Mit einer speziellen Ausbildung werden die Mitarbeiterinnen auf diese Betreuungstätigkeit vorbereitet. Der ambulante Hospizdienst arbeitet unentgeltlich und stützt sich auf den freiwilligen Dienst sowie auf Spendengelder.
Im 2004 neu gebauten "Haus Wegwarte", gleich neben dem Gelände der Ruppiner Kliniken, ist das stationäre Hospiz mit acht freundlichen und gemütlichen Einzelzimmern eingerichtet. Hier finden Menschen Aufnahme, die an einer unheilbaren Krankheit leiden, wie Krebs, Aids, Nerven- und Muskelerkrankungen.

Sie erhalten eine ganzheitliche, palliative Pflege und Hilfe, bei der sie liebevolle persönliche Zuwendung erfahren sowie alle notwendige medizinische Hilfe bekommen, die ihnen die letzte Lebenszeit erleichtert.

Das stationäre Hospiz schafft für die Schwerstkranken die Sicherheit eines Krankenhauses und die Geborgenheit der häuslichen Atmosphäre.

Der Lebensrhythmus jedes einzelnen Patienten bestimmt den Tagesablauf und damit die gesamte Betreuung durch das Pflegeteam.

 

Kontakt:

Susanne Hoch

Koordinatorin des ehrenamtlichen, freiwilligen ambulanten Hospizdienstes
Tel.: 03391 39-4955 oder 0172 6467394

Renate Schwarz

Pflegedienstleitung stationäres Hospiz

Tel.: 03391 39-4957